Die Sonne scheint – Stephan fährt Fahrrad.

Fahhradsicherheit

Der April hat uns dieses Jahr beschenkt als wäre es bereits Juni. Großartig! Für viele bedeutet das wieder, das Fahrrad aus der Ecke im Keller zu holen, schnell Luft aufpumpen und losfahren. Doch etwas mehr Einsatz für die eigene Sicherheit und die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer darf es bitte sein. Bewegliche und unbewegliche Teile wie Bremsen / Bremsbacken, Licht, Schaltung oder Sattelfestigkeit bedürfen der regelmäßigen Wartung.

Schlechtes Beispiel

Auf meinen täglichen Radtouren durch Berlin spielen sich teils sehr schräge Szenen im Straßenverkehr ab. Oft sind es Meinungsverschiedenheiten zwischen Radfahrern und motorisierten Verkehrsteilnehmern, die auch manchmal zu einem absurden Theater auf der Straße führen. Da kann der Fahrradfahrer schon mal einen Autofahrer rammen oder sich absichtlich ganz theatralisch vor den Autofahrer auf den Boden werfen. Wer redet oder gestikuliert, hat Recht.

Letztes Jahr gab es allein in Berlin 9 Verkehrstote. Sicherheit sollte bitte nicht vernachlässigt werden. Diese 9 schlimmen Beispiele zeigen eines deutlich: Bei einem Unfall mit einem KFZ größerer oder kleinerer Art hat man besser einen Helm auf dem Kopf.

Veranstaltung

Aber nun zu etwas Positivem: wer sich mit der Schrauberei am Fahrrad etwas überfordert fühlt, kann auf der diesjährigen Fahrradmesse VELO in Berlin einen kostenlosen Funktions- und Sicherheitscheck durchführen lassen. Zudem können die Räder ebenfalls kostenlos sicherheitscodiert werden. Die VELO findet am 14. und 15.04 (zw. 10 und 17 Uhr) auf dem Tempelhofer Feld statt.

Fahrrad erwerben

Wer noch kein Fahrrad hat oder gar eines sucht, der wird im Internet oder auf Flohmärkten recht schnell fündig. Bitte fragt konkret nach der Herkunft der Fahrräder. Gerne wird da auch mal Diebesware besonders auf Flohmärkten angeboten. Ganz spannend für den ein oder anderen könnte auch die Fahrradversteigerung der Bahn sein. Hier werden herrenlose Räder, welche auf dem Bahngelände oder in den Bahnen selbst stehen- oder liegengelassen wurden, versteigert. Die angebotenen Räder werden gekauft wie gesehen (können demnach in fraglichem Zustand sein), sind aber polizeilich registriert. Vor einigen Jahren habe ich mir auch ein Fahrrad bei einer Versteigerung erhofft. Interessanterweise haben sich die Interessenten manchmal derart überboten, so dass die Fahrräder zu absurden Preisen verkauft wurden. Besser ihr setzt euch vorher ein Limit, das schützt vor dem Bieterrausch. Jedenfalls ist es eine lustige Angelegenheit. Los geht es am 25.04. um 15 Uhr am Bahnhof Lichtenberg in der Empfangshalle.

Als letzten Hinweis möchte ich Euch noch auf die unzähligen Fahrradblogs hinweisen. Die Seite fahrrad.de hat für 2017 diese Blogs gewählt. Ob Pedelec oder herkömmliches Rad, Buchempfehlungen oder Reisen mit Rad. Kein Wunsch bleibt da offen.

Vielleicht schaut ihr auch mal bei uns auf dem Marktplatz nach Fahrradzubehör oder Büchern.

Schöne Grüße!