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Insbesondere in großen Städten betreiben immer mehr Menschen Arten der urbanen Landwirtschaft: es werden selbstgezimmerte Blumenkästen auf die Straßen gestellt, Einkaufswagen bepflanzt oder öffentliche Flächen für die Aussaat von Gemüse genutzt. Damit hat sich der politische Protest der ersten „Guerilla Gärtner“ um die Jahrtausendwende zu einer Art gemeinschaftlicher Nutzung und Verschönerung des öffentlichen Raums entwickelt.

Bereits in den 1970er sorgten insbesondere Umweltaktivist*innen mit kreativen Maßnahmen für die Verschönerung urbaner Flächen, in diesem Zuge entstand auch die Idee der Samenbomben, die der Geschichte nach auf den japanischen Reisbauern Masanobu Fukuoka zurück geht. Um Saatgut auch auf unzugänglichen Flächen auszusäen, werden die Samen in kleinen, wurffesten Kugeln untergebracht und können so überall plaziert werden – eine Maßnahme, die auch heute gerne eingesetzt wird, um die Stadt ein wenig bunter zu machen.

EAN_9783800176939Samenbomben selbst herstellen

In dem Buch „Mit Samenbomben die Welt verändern“ stellt Josie Jefferey verschiedene Rezepte für Samenbomben vor, erklärt, welche Pflanzen besonders gut dafür geeignet sind und wie diese am besten gedeihen. Eines der Rezepte haben wir selbst ausprobiert und beherzt aus Erde, Ton und Samen kleine Bömbchen geknetet. Zutaten und Anleitung, sowie rechtliche Hinweise zur Bepflanzung öffentlicher und privater Flächen findet Ihr hier.

 

Mitmachen und Gewinnen
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Alle Personen, die unseren Beitrag auf Facebook teilen, können mit etwas Glück das Buch „Mit Samenbomben die Welt verändern“ von Josie Jefferey oder von uns selbst hergestellte Samenbomben geschenkt bekommen. Diejenigen, die dieses Mal kein Glück haben, können das Buch auch bei uns auf dem Marktplatz bestellen.