Laura_Breuer_blogLernt das Fairnopoly-Team kennen! Diese Woche haben wir in der Serie InTeam Laura interviewt. Sie freut sich über Euer Feedback!

Wie bist Du zu Fairmondo gekommen?
Ich habe durch Zufall eine Praktikumsausschreibung gelesen und mich sofort beworben. Eigentlich war das gar nicht eingeplant. Aber ich habe mich in der Zeit viel mit der Frage beschäftigt, wie man innerhalb eines Unternehmens Konsumverhalten ändern kann. Ich finde diese Frage sehr wichtig, sehe mich aber weder in der Politik, noch in der Wissenschaft oder irgendeiner Stiftung – daher war es sozusagen Liebe auf den ersten Blick. Das mit dem Praktikum hat dann auch geklappt und seitdem arbeite ich neben der Uni mit, so gut ich kann.

Woran arbeitest Du bei Fairmondo?
Angefangen habe ich im Vertrieb – da war von Kundendialog bis Konzepterarbeitung alles dabei – nach und nach kamen immer mehr Aufgaben aus dem Bereich des Marketings hinzu, also vor allem der Blog und viel Texterei. Im Moment sind Vertrieb, Marketing und auch die technische Entwicklung stark miteinander verwoben, da kann man das Ganze eigentlich nur projektbezogen denken. Da stehen dann der Newsletter, die Erweiterung des Angebots auf dem Marktplatz und nach wie vor der Blog ganz oben auf meiner Agenda. Grundsätzlich macht mir die Konzepterarbeitung im Team wahrscheinlich am meisten Spaß.

Was bedeutet für Dich fair?
Für mich persönlich ist Fairness sehr schwierig von außen zu beurteilen. Anders als beim Sport, wo es ja bestimmte Regeln gibt, hat Fairness für mich viel mit der Möglichkeit der Aktivierung von Machtressourcen zu tun und ist deswegen nichts statisches. Das hängt viel mit einer persönlichen und menschlichen Beziehung zusammen. Zum Beispiel empfinden Kinder es als unfair gegen jemanden zu verlieren, der größer und älter ist, weil dieser Jemand in der Lage ist, bestimmte Vorteile auszuspielen, die ihn grundsätzlich in jeder Wette zum Favoriten machen, weil die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass er oder sie gewinnt. Aber das finde ich nicht wirklich unfair, solange die Trumpfkarte nicht als Ass im Ärmel ausgespielt wird. Die Welt ist für mich nicht per se unfair, sondern nur, weil Menschen bewusst ihre bessere Stellung ausspielen, um Vorteile zu erlangen. Fair hingegen bedeutet für mich, offen und ehrlich zu sein und Dinge auf dieser Grundlage gemeinsam auszuhandeln – in dem Sinne kein „innerhalb der Regeln“ spielen, sondern eher ein „Regeln gemeinsam aufstellen“.

Ein perfekter Tag für dich?
Der konkrete Ablauf ist mir relativ egal, die Hauptsache ist, dass irgendetwas passiert. Damit meine ich kein Spektakel oder so, sondern eine neue Erkenntnis, ein Gespräch, eine Reaktion – der perfekte Tag kann eine ideale Grundlage dafür schaffen. Ich finde nichts schlimmer, als wenn ich zu müde, zu abgelenkt oder zu unzufrieden bin, um mitzukriegen, was passiert. Die Voraussetzung ist ein Gleichgewicht zwischen Input und Output, ob das jetzt in Bezug auf Energie ist (Essen – Sport) oder Gehirnleistung (Entspannung – Konzentration) oder Zeit (Notwendigkeiten – Muße), das brauche ich um ausgeglichen zu sein.