Lernt das Fairnopoly-Team kennen! Diese Woche haben wir in der Serie InTeam Olli interviewt. Er freut sich über Euer Feedback!

Olli InTeam

Wie bist Du zu Fairnopoly gekommen?

Über eine Mail des lokalen Verteilers vom Mehringkiez in Berlin wurde ich durch eine gute Bekannte auf Fairnopoly aufmerksam. Der Fairnopoly-Flohmarkt hat in der Zeit stattgefunden. Ich setzte mich darauf etwas später genauer mit dem Projekt auseinander. Durch mein Hobby zur Philosophie war ich von dem Konzept sehr angetan. Ich überdachte meine Planungen, nahm Kontakt zu Felix auf und stieg mit ins Boot.
Hinsichtlich einer sinnvollen und für mich erfüllenden Tätigkeit war es wohl der beste Schritt, den ich tun konnte.

Woran arbeitest Du bei Fairnopoly?

Bei Fairnopoly kümmere ich mich neben den CRM-Systemen zum Kundenbeziehungsmanagement aktiv um das Held*innenprogramm, welches ich besonders lieb gewonnen habe. Danke an Renate, Andrea, Hartmut und Nobby, um stellvertretend für all die fleißigen Helfer nur einige Wenige von ihnen zu nennen!
Wenn mal Luft ist, unterstütze ich den Rest des Teams in den verschiedensten Bereichen und bin oft Schnittstelle zwischen technischer Entwicklung, Vertrieb und Marketing.
Ergänzend bringe ich nebenbei noch die eine oder andere Kenntnis aus meinem naturwissenschaftlichen Hintergrund ein und kuriere daher auch mal eine verspannte Schulter.

Was bedeutet für Dich fair?

Wenn ich darüber nachdenke, gehen mir zwei Vorstellungen durch den Kopf: Die eine ist bezeichnend für fair im Sinne des Umgangs, so wie er im Sport beschrieben wird, aber darüber hinaus noch mit Güte gepaart ist. Und die andere bezieht sich auf einen Zusammenhang, der mir den Begriff recht schwierig macht. Gehe ich vom Umgang weg und betrachte mich selbst, so finde ich es unfair, dass ich einen nicht geringen Teil meines Wohlstandes auf Kosten eines anderen Lebens beziehe. Ja, ich kann diesen Zusammenhang in gewissem Maße durch mein Konsumverhalten beeinflussen aber es bleiben genügend Teile meines Lebens, in denen ich irgendjemand anderem am anderen Ende der Welt ziemlich dankbar dafür sein muss, dass er mir diesen Wohlstand und diese viele Bequemlichkeiten ermöglicht. Aus der Gegenwart betrachtet, kann ich die Situation nicht ändern, welches Wesen wo hineingeboren wird. Von daher ist es mein Bestreben, dass egal was ein Wesen macht und unter welchen Umständen es aufwächst, es ein Recht darauf hat, glücklich sein zu können und sich selbst zu verwirklichen bzw. sich aus seiner Situation weiterzuentwickeln.
Das heißt auf den Mensch bezogen, dass alle Zugang zu einem gewissen Umfang an Kultur haben, sich beliebig weiterbilden können und vielleicht keine Arbeit hat, die reich macht, aber die erbrachte Leistung mit Anerkennung und Wertschätzung vergütet wird.  Dazu gehören auch Freizeiten und Entspannung, statt sich in einem Zustand der Versklavung fühlen zu müssen.
Bezüglich anderen Lebewesen, wie Tieren, trifft natürlich das übliche zu: Keine Ausrottung, natürliche Lebensräume, Schutz und artgerechte Haltung, etc. Ich habe kein Problem damit wenn jemand Steak mag. Ich finde nur, dass auch diese Tiere ein Recht auf ein glückliches Leben haben, auch wenn dadurch der Preis wesentlich teurer wird. Dafür schmecken glückliche Tiere auch besser. (So wird aus weniger mehr.)

Ein perfekter Tag für dich?

So den perfekten Tag, finde ich, gibt es nicht. Es gibt schöne und besondere Tage aber würde ich in der Beziehung die Perfektion hinterfragen, würde ich wohl nur noch über den Tag und seine Optimierung grübeln, statt ihn zu erleben oder mir seine schönen Zeiten in Erinnerung zu rufen. Ich denke jeder Tag kann etwas Eigenes haben.
Ich bin eigentlich schon vollkommen zufrieden, wenn ich morgens aufstehe, meinen Sport mache, gut frühstücke, und der Rest frei ist, es zumindest nichts gibt, was zwingend zu erledigen ist.
Ansonsten mag ich Kunst und blogge gerne: revilorumi.wordpress.com