Lernt das Fairnopoly-Team kennen! Diese Woche haben wir in der Serie InTeam Marian interviewt. Er freut sich über Euer Feedback!

InTeam_Header_Marian

Wie bist Du zu Fairnopoly gekommen?

Über die gemeinsame Arbeit bei der studentischen NGO Studieren Ohne Grenzen habe ich Felix kennengelernt und dort auch das erste Mal von Fairnopoly gehört. Im Dezember 2011 erzählte mir Felix auf der Mitgliederversammlung des Vereins von seinen Ideen. Während Fairnopoly die ersten Schritte ging, stürzte ich mich bei Studieren Ohne Grenzen in die Vorstandsarbeit.

Eineinhalb Jahre später, im Sommer 2013, arbeitete ich dann erstmals für ein paar Tage mit. Als ich im Juli einen Job in Stuttgart bekam, wars das eigentlich schon wieder mit Fairnopoly. Dachte ich. Denn wie das so läuft, kam alles anders: Im September erzählte mir Felix, dass Fairnopoly Verstärkung für die Koordination des Held*innenprogramms suche. Ein paar Tage des Nachdenkens und einige Gespräche mit Freunden und Familie später, war meine Entscheidung gefallen: Ich schrieb eine Bewerbung und binnen drei Wochen war ich wieder in Berlin. Seither bin ich in Vollzeit bei Fairnopoly dabei.

Woran arbeitest Du bei Fairnopoly?

Mein bisheriger Schwerpunkt lag gemeinsam mit Olli auf der Weiterentwicklung und Betreuung des Held*innenprogramms. In den letzten Monaten haben wir lokale Held*innentreffen angestoßen, aus denen sich erste kleine Held*innengruppen entwickeln. Zuletzt konzentrierte sich meine Tätigkeit darauf, gemeinsam mit aktiven Held*innen, verschiedene Veranstaltungen zu organisieren – insbesondere eine Reihe von Diskussionsrunden zum Unternehmensmodell „Genossenschaft 2.0“. Zusammen mit Anne und später mit Bastian war ich außerdem für unsere Spendenpartner*innen zuständig.

Soweit bisher. Wie genau es für mich bei Fairnopoly weitergeht, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Denn ich schreibe diesen Post unmittelbar nach dem Ende unserer zweiten großen Crowdinvesting-Kampagne, mitten in einer Woche des Durchatmens, kurz bevor wir uns hier im Team zusammensetzen, um die konkreten nächsten Schritte zu besprechen und was ein*e jede*r von uns dazu beitragen kann.

Was bedeutet für Dich fair?

In einer fairen Welt werden Privilegien geteilt bzw. existieren idealerweise gar nicht erst als Privilegien. Menschen nehmen Rücksicht aufeinander, ohne für andere das Denken zu übernehmen. Selbstbestimmte Entscheidungen und selbstbestimmte persönliche Entwicklung sind möglich, weil alle Menschen gleiche Startvoraussetzungen haben und über die dafür notwendigen Informationen und Ressourcen verfügen.

Ein perfekter Tag für Dich?

Ein Tag kann auf ganz unterschiedliche Arten perfekt werden. Was immer eine gute Voraussetzung ist: Langes Frühstück verbunden mit ausgiebiger Zeitungslektüre, idealerweise im Sonnenschein auf einem Balkon. Funktioniert aber auch in der semi-aufgeräumten WG-Küche ganz wunderbar.