Lernt das Fairnopoly-Team kennen! Diese Woche haben wir in der Serie InTeam Bastian interviewt. Er freut sich über Euer Feedback!

Bastian im Lab

Wie bist Du zu Fairnopoly gekommen?

Im Frühjahr 2012 habe ich von Fairnopoly das erste Mal erfahren und war sehr beeindruckt von dem fast größenwahnsinnigen Vorhaben und vor allem von der Vision dahinter. Nachdem ich viel im Ausland und fernab von Berlin gearbeitet habe, hat mich die Stadt im Frühjahr glücklicherweise wieder in ihren Bann gezogen. Nach einem schönen Sommer und zwei Mails an Felix haben wir uns getroffen und aus einer Diskussion und einem Teammeeting erwuchsen für mich neue Abenteuer und Herausforderungen mit Fairnopoly.

Woran arbeitest Du bei Fairnopoly?

In meinen Jobs der letzten Jahre habe ich mich intensiv mit Beratung und Training beschäftigt, mit dem Ziel Unternehmen und Organisation das Lernen zu erleichtern und diesen Impulse zu nachhaltigen Veränderungen zu geben. Bei Fairnopoly habe ich quasi die Seiten gewechselt, hier bin ich kein außen stehender Mensch und Berater mehr, der Strategie-Konzepte entwickelt, Trainings durchführt und Empfehlungen auf Honorarbasis ausspricht. Bei Fairnopoly bin ich mittendrin in der Entwicklung, in den Lernprozessen eines jungen Unternehmens. Mit der Gründung der Genossenschaft bin ich in den Vorstand gewählt worden.

Ich arbeite unter anderem an der Organisation, so dass unser Projektmanagement und unsere Arbeitsprozesse nicht nur effizient sind, sondern auch zu unserer Dynamik und unseren Persönlichkeiten passen. Zu meinen Aufgaben in der Geschäftsführung zählen neben der Teamorganisation und der -entwicklung auch der Personalbereich, der Vertrieb, die Finanzierung und die strategische Vernetzung.

Was bedeutet für Dich fair?

Für mich bedeutet fair, dass ich mich mit den Konsequenzen meines Handelns auseinandersetze. Fairness findet sich dann dort wieder, wo ich auf meine Umwelt, also auf den Menschen und sein Ökosystem Einfluss nehme. Im Unternehmenskontext spielt für mich Fairness eine bedeutende Rolle. Zum Beispiel in der Gleichbehandlung von Mitarbeitenden oder im Umgang mit Geschäftspartner*innen und auch in der Nachhaltigkeit von Geschäftspraktiken. Fairness fängt aus meiner Sicht bei jedem Menschen in einer wechselwirkenden Beziehung z.B. einer Unternehmung an. Fairness ist vielleicht nicht immer leicht aber lernbar!

Ein perfekter Tag für dich?

Richtig lecker frühstücken, guter fairer Kaffee am liebsten draussen bei schönem Wetter oder im Bett. Danach kann dann der Tag entscheiden, wo es hingeht, und fügt sich den schönen Dingen, den Entdeckungen und Abenteuern mit den Menschen, die man liebt und mag. An einem perfekten Arbeitstag läuft 50% nach Plan, 30% bestimmen positive Überraschungen und Geistesblitze und 20% widerlegen Skepsis und geben Raum für neue Perspektiven. Das alles dann noch im richtigen Verhältnis mit einem Team voller Humor, Mut und Energie und der Tag ist perfekt.