Lernt das Fairnopoly-Team kennen! Diese Woche haben wir in der Serie InTeam Anna interviewt. Sie freut sich über Euer Feedback!

Wie bist du zu Fairnopoly gekommen?

Ich habe eine zeit lang in Portugal gelebt und mich für meine geplante Rückkehr nach Berlin gezielt nach Social Startups umgeschaut, welche Verstärkung im Gründerteam suchten.Über die Website und das Stipendium des Social Impact Lab habe ich Fairnopoly und Felix kennengelernt, zunächst nur aus der Ferne über Emails und Telefon. Nach meiner Rückkehr Ende November bin ich gleich Vollzeit eingestiegen,da mich die Idee und die Menschen im Team überzeugt haben, und ich helfen will, Fairnopoly zu einem erfolgreichen Unternehmen zu machen. Seitdem habe ich alle Hände voll zu tun.

Woran arbeitest du bei Fairnopoly?

Ich bin Diplom-Informatikerin und habe mehrere Jahre bei der Fraunhofer Gesellschaft Forschungsprojekte im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien durchgeführt und geleitet. Zuletzt habe ich in Portugal mit dem Schwerpunkt auf mobilen Technologien für Entwicklungsländer gearbeitet. Bei Fraunhofer habe ich schon einmal eine Ausgründung begleitet und dabei Wissen und Erfahrungen gesammelt. Bei Fairnopoly habe ich die technische Leitung übernommen, kümmere mich um die Produktentwicklung, die technische Infrastruktur und weitere damit zusammenhängende Themen und Bereiche, etwa den Datenschutz. Bei der Gründung der Fairnopoly Genossenschaft bin ich zusammen mit Felix und Bastian in den Vorstand gewählt worden. Wir teilen uns nun zu Dritt die Geschäftsführung und ergänzen uns dabei menschlich und fachlich sehr gut.

Was bedeutet für dich fair?

Fair ist ein Ausdruck, der durch den Sport geprägt wurde. Das Internationale Fair-Play-Komitee zählt unter anderem folgende Charakteristiken von fair auf: Respekt, Gleichheit, Toleranz, Solidarität, Achtsamkeit, und auch Freude beim Umgang miteinander. Für mich ist das ein wunderbares Konzept für alle Bereiche des menschlichen Lebens.

Ein perfekter Tag für dich?

Die Vorstellung von einem perfekten Tag hat etwas Verbissenes für mich. Ich versuche, meine Aufmerksamkeit im Alltag auch auf die kleinen schönen Dinge zu lenken. Ein schöner Tag für mich ist, wenn ich mit den Gedanken und Gefühlen bei dem bin, was ich gerade mache oder erlebe. Ich freue mich über neue Eindrücke und Aktivitäten, die meinen Horizont erweitern (bald geplant: Klettern mit dem Fairnopoly-Team), ich freue mich, wenn ich etwas auf den Weg gebracht habe, was für mich wertvoll ist, ich freue mich über ein gelungenes Foto, wenn ich mit meiner Kamera losziehe, oder das fotografische Werk eines anderen Fotografen, über ein Buch, das mich intellektuell und emotional bewegt (zuletzt die portugiesischen Autoren Saramago und Antunes),über gutes Essen und einen guten Wein, und, am Wichtigsten, über Menschen, die mich beeindrucken, mir neue Lebenswege aufzeigen, mit mir lachen,und ihr Leben mit mir teilen und an meinem teilhaben.