Auch bei der Ethical Fashion Show zu sehen: Format aus Berlin

Auch bei der Ethical Fashion Show zu sehen: Format aus Berlin

Morgen beginnt in Berlin die Fashion Week, und mit ihr auch die beiden internationalen Fachmessen für ökologisch und fair hergestellte Mode, die Ethical Fashion Show und der Green Showroom.
Zahlreiche Labels, die sich Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben haben, werden dort ihre Kollektionen für die Herbst / Winter Saison 2014 vorstellen. Außerdem wird es in Seminaren, Podiumsdiskussionen und Präsentationen um die Frage gehen, wie man in einer Zeit von zur Neige gehenden Ressourcen und der Kollabierung sozialer Systeme in Billiglohnländern wie Bangladesch, die Weltwirtschaft und insbesondere die Modebranche auf einen neuen Weg bringen kann. Denn gerade Mode lebt von aktuellen Trends, die zu kurzfristigem und immer neuem Konsum anregen – kein einfaches Feld für die Etablierung nachhaltiger Prozesse.

Bei ThokkThokk trifft Individuelles Desing auf grüne Kleidung

Bei ThokkThokk trifft Individuelles Desing auf grüne Kleidung

 

 

Auch wenn der Ruf nach ethischem Konsum immer lauter wird, werden Nachhaltigkeit und Fairness von Einigen immer noch als Trend betrachtet und auch als solcher aufgegriffen.Damit sich langfristig etwas ändert, braucht es nicht nur nachhaltige Produktion, sondern auch eine entsprechende Änderung des Kaufverhaltens. Nachhaltiger Konsum kann erst durch ein Umdenken der Konsumenten gelingen, daher spielen auch die Werbung und der Verkauf eine entscheidene Rolle. Genau deswegen möchten wir mit Fairnopoly einen Handelsweg bieten, der keinen überflüssigen Konsum fördert, sondern stattdessen über Herstellung und Arbeitsbedingungen informiert und dabei fair zu seinen Nutzer*innen ist.

Neben ökologischer Mode gibt es bei DREIKOENIG auch Schuhe und Accessoires

Bei DREIKOENIG gibt es nicht nur ökologische Mode, sondern auch Schuhe und Accessoires

 

 

 

 

Fairness ist für uns keine Modeerscheinung, sondern geht notwendigerweise mit geteilter sozialer Verantwortung einher. Daher verzichten wir als Genossenschaft auf Großinvestoren und setzten stattdessen auf die gemeinsame Erarbeitung eines Online-Marktplatzes, der eine beständige Plattform für möglichst fairen und nachhaltigen Konsum ist.
Dazu gehört auch eine vergünstigte Verkaufsprovision für faire Artikel, die oftmals teurer sind als herkömmliche Produkte. Ob ein Produkt fair ist, entscheidet nicht zwangsläufig ein offizielles Zertifikat. Mit unserem Fairtrust-Fragebogen haben wir ein Vorgehen gefunden, das es auch nachvollziehbar fair produzierten Produkten ohne Siegel ermöglicht, diese Vergünstigung zu erhalten. Denn Fairness und Nachhaltigkeit haben für uns sehr viel mehr mit Wertschätzung, als mit festgelegten und schwer kontrollierbaren Herstellungskriterien zu tun.

Gebrauchen statt Verbrauchen lautet der Leitfaden des Labels KnowMe

Gebrauchen statt Verbrauchen lautet der Leitfaden des Labels KnowMe

 

Wir freuen uns daher auf viele interessante Gespräche während der Fashion Week und hoffen viele neue Labels kennen zu lernen, die sich für mehr Nachhaltigkeit einsetzten und möglicherweise bei Fairnopoly miteinsteigen um mit uns gemeinsam einen faireren und nachhaltigeren Handel zu gestalten.