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Fahrrad fahren statt Auto, Gemüse grillen statt Fleisch, Ökostrom statt Atomkraft – es gibt unendlich viele Möglichkeiten, den eigenen Alltag nachhaltiger zu gestalten. Und gerade das macht es häufig so schwierig.

Ist nun bio besser oder regional? Was unterscheidet fair von sozial? Und geht es bei Nachhaltigkeit vor allem um die Schonung der Umwelt durch die Reduzierung der CO2-Belastung oder doch eher um einen gesellschaftlichen Mehrwert? Die vielseitigen und oft widersprüchlichen Argumente, die für oder gegen bestimmte Entscheidungen und Produkte sprechen, machen es einem nicht leicht, seine Gewohnheiten zu ändern.

Das gleiche gilt auch für unseren Ansatz bei Fairmondo. Häufig werden wir gefragt, ob Online-Handel überhaupt fair sein kann, ob er nicht eine Bedrohung für den Einzelhandel darstellt und wie wir eigentlich mit der erhöhten Umweltbelastung durch den Versand der Waren umgehen. All diese Fragen haben ihre Berechtigung. Gerade deswegen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass man sich von einigen Dingen lösen muss, um umzudenken, damit man sich nicht selbst zum Stillstand bringt.

Wir glauben, dass Online-Handel momentan nicht aufzuhalten ist, also versuchen wir ihn zu verbessern und dabei ein Unternehmen aufzubauen, was als Modell für eine alternative Art des Wirtschaftens auch andere Menschen zum Nachdenken bringen kann. Die Probleme, die einem bewusst werden, wenn man sich auf den Weg macht, bringen oft auch eine Lösung mit sich. Zum Beispiel gibt es inzwischen Logistikunternehmen, die ihre Pakte mit Hilfe von Elektrofahrrädern transportieren.

Neue Wege entstehen dadurch, dass man sie geht und sie beginnen häufig mit kleinen Schritten. Denn eines ist sicher: Es sind die vielen kleinen Entscheidungen, die jeden Tag getroffen werden, die das Ganze ausmachen und durch die Veränderungen stattfinden. Und ein Umdenken fängt genau bei diesen kleinen Entscheidungen an. Man muss nicht vollständig auf Konsum verzichten. Aber man kann sich mit den eigenen Gewohnheiten auseinandersetzten, ehrlich zu sich selbst sein, sich über Alternativen informieren und bewusster konsumieren.

Anregungen und Informationen findet Ihr zum Beispiel auf diesen Seiten:

wegreen hat anhand der Auswertung von über 400 Siegeln, Zertifkaten, Rankings und Bewertungsansätzen eine Nachhaltigkeitsampel erstellt, mit der die Nachhaltigkeit einzelner Produkte bewertet wird.

Utopia will den Dialogprozess über das Thema Nachhaltigkeit zwischen allen gesellschaftlichen Akteuren fördern und zu einem Motor des „grünen Wirtschaftswunders“ werden und berichtet daher über sehr vielseitige Aspekte.

Das Wirtschaftsmagazin enorm behandelt Themen rund um Social Entrepreneurship, Corporate Social Responsibility (CSR) und nachhaltiges und ökologisches Wirtschaften.

Wie der Untertitel anders denken. anders leben schon sagt, geht es in der Zeitschrift oya um alternative Lebensweisen mit Bezug auf verschiedene Bereiche.