Zu unserer Videowettbewerb-Ausschreibung bekamen wir eine kritische Anmerkung von einem Designer. Er meinte, dass er Wettbewerbe im Kreativbereich generell kritisch sehe, da diese meist auf die Ausbeutung der Teilnehmer hinausliefen (mehr zum Thema unter www.no-spec.com). Unternehmen profitierten von der Arbeit von Vielen, von denen die meisten dann nichts dafür bekommen. Das klingt wirklich nicht sehr fair.

Bei Fairnopoly wollen wir natürlich fair sein. Und wir glauben, wir haben unseren Wettbewerb so gestaltet, dass er keine Ausbeutung ist. Denn:

  • Man kann ja auch erstmal nur ein Konzept einreichen und die richtige Arbeit erst nach unserem Feedback starten.
  • Wir wollen jedes einigermaßen vorzeigbare Video auch zeigen – die Betrachter werden dann hoffentlich durch Weiterleitung entscheiden, welches größere Kreise zieht und welches nicht. In jedem Fall gewinnen alle Videos, die gezeigt werden, auch einen Preis.
  • Wer viel Arbeit reingesteckt hat und dann leer ausgeht, kann sich natürlich bei uns melden. Bei Fairnopoly gilt ja das Prinzip „alle Mitwirker werden beteiligt“. Das gilt für Externe genauso wie uns im Gründerteam. Mit demselben „Stundenlohn“. Für alle, die ernsthaft beitragen wollen, wird sich sicher eine Lösung finden, für die man dann auch anständig belohnt wird.

Schlussendlich: Bei Fairnopoly geht es nunmal nicht ums große Geld. Wer mitmacht, tut das wahrscheinlich, weil sie oder er die Idee gut findet. So wie wir alle im Team.

Die Anteile werden natürlich erst dann etwas wert, wenn das Unternehmen Erfolg hat. Jeder Beitrag bringt uns etwas näher. Das ist ja bei jedem Start-Up so – wer investiert, übernimmt damit auch ein Risiko. Nur das bei uns eben Viele ihre Arbeit investieren, nicht Wenige einen großen Haufen Geld.