Am 24. September 2013 ist der offizielle Start unseres Marktplatzes

Seit dem 15. August 2013 ist die Pionierversion des Marktplatzes online. In dieser Phase können Artikel eingestellt aber noch nicht ver- bzw. gekauft werden. Wir wollen mindestens 10.000 Artikel sammeln, bis wir dann am 24. September den offiziellen Startschuss für Fairnopoly geben und die Kauffunktion freischalten.

Bis dahin kann jede*r Artikel einstellen und wird damit Pionier*in. Mit diesem Status hast Du den Vorteil, dass Du von Anfang an dabei bist und so zum erfolgreichen Start beitragen. Du profitierst aber auch von unserem Pionierkalender, in dem wir täglich eine*n oder mehrere Pionier*innen und seine*ihre Artikel vorstellen.

Die großen Herausforderungen

Fairnopoly kann nur funktionieren, wenn es gelingt, wirklich viele Menschen zu erreichen. Die beiden großen Online-Marktplätze haben sich monopolartige Stellungen geschaffen, mit Millionen von Nutzer*innen und Milliardenumsätzen. Es wird eine enorme Herausforderung, diese Monopole zu knacken.

Wir bewältigen diese Herausforderung in fünf parallelen Schritten:

Die Programmierung der Plattform ist voll im Gange und sobald die Tests abgeschlossen sind, wird eine Beta-Version online gehen. Im Einklang mit unserem Ansatz wird die Plattform unter eine Open Source Lizenz gestellt, so das jeder sie weiterentwickeln kann. Anvisierter Start ist dann Frühsommer 2013.

Wir möchten die Nutzer von unserer Plattform überzeugen, weil Fairnopoly fairer ist, als die bestehenden Alternativen. Doch wir möchten ihnen auch eine angenehmere Plattform bieten.

Wir arbeiten gezielt daraufhin, die Nutzung so simpel und flüssig wie möglich zu gestalten. Ohne blinkende Werbung und mit intuitiver Bedienung. Von Beginn an bauen wir zudem Social Media Komponenten in die Plattform ein – nicht als aufgesetzte Like-Buttons, sondern als integrale Bestandteile des Konzepts.

Zentral ist für uns dabei die Programmierung der Plattform als freie Software – also Open Source. Jede(r) Programmierer(in) weltweit kann bei der Entwicklung und Verbesserung neuer Funktionen mitwirken. Gemäß dem Grundprinzip von Fairnopoly wird dies fair belohnt: Über das FAIR Founding Point System erhalten alle, die einen Beitrag zur Realisierung von Fairnopoly leisten, entsprechend ihrer eingesetzten Arbeitszeit Anteile am Unternehmen.

Programmierung als freie Software bedeutet für uns auch, dass alle die geschaffene Software nutzen können – solange sie auch ihre Weiterentwicklungen mit allen anderen teilen.

Gemeinsam erschaffen wir eine Plattform, die angenehmer zu Nutzen ist, mehr Spaß macht und auch ansprechender aussehen wird. Ohne Werbung und Datenmissbrauch, aber mit menschlichem Austausch und Informationen zu verantwortungsvollem Konsum.

 

Fairnopoly kann nur mit der Kraft der Vielen funktionieren. Deshalb ist das Konzept vollständig auf die Beteiligung vieler ausgelegt. Und das nicht nur an der Arbeit, sondern auch an den Gewinnen.

Im Rahmen einer Crowdmarketing-Strategie machen wir es extrem einfach, sich konkret an der Verbreitung von Fairnopoly zu beteiligen – und für seinen Einsatz FAIR Founding Points zu erhalten.

Um eine erste Startfinanzierung aufzubringen, bereiten wir eine großangelegte Crowdfunding-Kampagne* vor. Damit möchten wir eine große Zahl von Mini-Investoren erreichen, die sich ihren fairen Anteil am Unternehmen sichern. So können sich alle entscheiden, ob sie sich über aktive Mitwirkung oder finanzielle Unterstützung beteiligen möchten. Treu nach dem Fairnopoly Prinzip werden wir dabei auf große Investoren verzichten – jede natürliche Person kann sich mit maximal 10.000 Euro an der Genossenschaft beteiligen. Mehr dazu unter Dein Anteil

Wer intensiv und koordinierend mitwirken möchte, kann sich überdies auf freie Stellen im Gründerteam bewerben. Dabei versteht sich auch das Fairnopoly Team als Teil eines größeren Gemeinschaftsprojekts, dass letztlich durch das Zusammenwirken seiner Nutzer und Unterstützer geschaffen und gestaltet wird. Das spiegelt sich unter anderem darin wieder, dass die Mitgründer wie alle anderen Mitwirkenden auch ausschließlich über die FAIR Founding Points am Unternehmen beteiligt werden. Zu den gleichen Bedingungen, und nach dem gleichen „Stundensatz“.

 

* Was bedeutet Crowdfunding eigentlich? Beim Crowdfunding wird innerhalb einer festgelegten Frist Geld für die Finanzierung von Geschäftsideen oder Projekten gesammelt. Viele verschiedene Geldgeber beteiligen sich über das Internet finanziell an der Realisierung von einzigartigen Ideen. Crowdfunding Kampagnen sind eine echte Alternative zu herkömmlichen Finanzierungsquellen wie Krediten und ermöglichen der Internet Community, sich aktiv für ihre Interessen einzusetzen.

 

Eine der großen Stärken von Fairnopoly ist unsere gute Vernetzung mit gemeinnützigen Organisationen und Vereinen. Sie werden wichtige Kanäle sein, um die Plattform bekannt zu machen. Natürlich erwarten wir auch hier nicht, dass die Organisationen uns allein aus Sympathie unterstützen: Gemeinnützige Organisationen, die Fairness, Transparenz und Verantwortlichkeit selbst groß schreiben, können sich bei Fairnopoly registrieren und dann die Plattform auf einfache Weise zum Spendensammeln nutzen.

Die Funktion als Spendenplattform wird registrierten Organisationen sowohl neue Möglichkeiten eröffnen, Sachspenden in flexibles Kapital umzusetzen, als auch, neue Unterstützer und Spender zu finden. Denn alle Verkäufer auf der Plattform sind potentielle Spender – und können dadurch wiederum ihre Angebote sympathischer machen. Zudem kann jeder Nutzer von Fairnopoly sich entscheiden, die eigenen FAIR Share Points einer gemeinnützigen Organisation zuzuschreiben.

Auch bei der Umsetzung von Fairnopoly werden wir in diversen Bereichen eng mit Partnern zusammenarbeiten, für die Fairness, Verantwortlichkeit und Transparenz wichtig sind. Von der Logistik, über die Bezahlungsabwicklung, hin zur Bereitstellung von Informationen über verantwortlichen Konsum

Registrierte Fair Trade Partner können die Plattform als günstigen Vertriebsweg nutzen – solange sie garantieren, dass sich die gesparten Kosten in einem niedrigeren Preis für die Verbraucher übersetzen.

 

In vielen Ländern dieser Welt gibt es bisher keinen oder kaum Online-Handel. Doch überall verbreitet sich der Zugang zum Internet rasant – mit allen Chancen und Risiken, die damit verbunden sind.

Nicht wenige herkömmliche multinationale Konzerne reiben sich bereits die Hände angesichts der „Erschließung neuer Märkte“. Leider laufen solche „Investitionen“ allzu oft darauf hinaus, dass riesige Gewinne in jene Länder abgezogen werden, in denen die Aktionäre dieser Firmen sitzen. Wir kommen ihnen zuvor.

Bereits jetzt haben wir damit gestartet, gezielt Kontakte zu knüpfen, um die Menschen in den „neuen Märkten“ von Anfang an – und auf faire Weise – einbeziehen zu können. Die Strategie für jedes neue Land, in das Fairnopoly „expandiert“ wird federführend von Mitgründern aus den jeweiligen Ländern entwickelt werden. Das alles natürlich konsequent nach dem Fairnopoly-Prinzip: Alle, die beitragen werden beteiligt.

Über das FAIR Future Network haben wir dabei einen wertvollen Vorsprung: Den Rückhalt eines Netzwerkes von jungen Menschen, die sich mit vollem Herzen engagieren – für mehr Fairness, Transparenz und Verantwortlichkeit.

 

Fairnopoly versteht sich als aktiver Teil einer größeren Bewegung in Richtung eines fairen, nachhaltigen, menschenfreundlichen Wirtschaftssystems. Wir möchten uns intensiv an dem Dialog beteiligen, den eine wachsende Zahl von Akteuren auf praktisch allen Ebenen der Gesellschaft vorantreibt.

Von der Beteiligung an dieser Bewegung erhoffen wir uns insbesondere zwei Dinge: Zum einen möchten wir mit Fairnopoly ein konkretes, effektives Instrument zur Vielfalt der Bewegung beitragen. Zugleich hoffen wir, dass die beeindruckende Dynamik dieser Bewegung auch Fairnopoly zusätzlichen Schub geben wird.

Gesamtgesellschaftlich betrachtet steht der Wind dafür gut: Nicht allein die wachsende Anerkennung der Notwendigkeit, nachhaltig zu wirtschaften, sondern auch die zunehmende Selbstorganisation der Menschen über das Internet und neue Medien schafft neue Bedingungen für die Wirtschaft. Mit den sich häufenden Finanzkrisen setzt sich in immer breiteren Teilen der Gesellschaft die Erkenntnis durch, dass das Finanz- und Wirtschaftssystem in seiner jetzigen Form nicht zukunftsfähig ist.

Die großen multinationalen Konzerne erkennen mehr und mehr, dass ihre alten Methoden diesen neuen Bedingungen nicht gerecht werden. Um sich den veränderten Bedingungen wirklich anzupassen, müssten sie ihr veraltetes Modell der Monopoly-Wirtschaft aufgeben. Wenn sie das tun, haben wir unser Ziel erreicht.


In diesem Blogbeitrag vom April 2013 erzählen unsere Entwickler von Ihrer Arbeit.

 

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