Als nächsten Weggefährten stellen wir Euch heute ein Berliner Start Up Unternehmen mit einer ganz besonderen Idee vor. „Als wir von dem Prinzip von Fairnopoly gehört haben, waren wir sofort begeistert. Die Idee, faire Ware anzubieten und zu vertreiben, steht ganz in unserem Sinne. Die Kunden von Fairnopoly halten wir für bewusst kaufende Menschen und glauben, dass unser Produkt gut dazu passt. Außerdem möchten wir Fairnopoly gerne unterstützen, sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit und hoffen das dies noch lange so bleibt.“

chido11Chido’s hat es sich zum Ziel gesetzt, einen Beitrag für eine gesunde Ernährung und die Weiterverwertung von vermeintlichen Abfällen zu leisten. Deshalb sammelt das Schöneberger Start-up-Unternehmen monatlich bis zu 4 Tonnen Kaffeesatz aus Berliner Cafés ein und verarbeitet diesen organischen Abfall im eigenen Keller zu Pilzzuchtgärten. Austernpilze und Rosaseitlinge werden als fertige Substratbeutel im Karton zur direkten Anzucht von leckeren und frischen Pilzen angeboten.

99.8% des Kaffees landen normalerweise als Kaffeesatz auf dem Müll – bei Chido´s ersetzten drei Kilo Kaffeesatz etwa vier Kilo Stroh oder Holz der traditionellen Pilzproduktion. Durch dieses Vorgehen werden nicht nur natürliche Ressourcen geschont, auch lange Transporte werden vermieden und die Belastung von Deponien wird verringert. Damit sieht Chido´s sich als Vorbild für eine neue Ernährungskultur, die regionale Produktion von Lebensmittel wieder in den Bezug zum Verbraucher setzt. In naher Zukunft soll eine neue Linie mit Bio-Siegel auf den Markt kommen – die Produktion hat bereits begonnen, wir können uns also schon auf die neuen Pilzgärten freuen.

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